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Dachdämmung

Das Einsparen von Energie- und Heizkosten wird für immer mehr Menschen ein wichtiges Thema. Besonders der Bereich der Wärmedämmung des Hauses gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das macht auch die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) deutlich.

Das Austauschen alter, unbrauchbar gewordener Dachziegel auf bestehenden Gebäuden und das Einbringen von Wärmedämmung ist mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil unserer täglichen Arbeit in der Region um Forchheim und der Fränkischen Schweiz. Unser Team arbeitet auch auf diesem Gebiet für Sie verantwortungsvoll, umsichtig, schnell und zuverlässig.

Aufdachdämmung

Durch die richtige Dachdämmung ist schon viel Energie und Geld gespart. Eine professionell ausgeführte Aufdachdämmung senkt die Energiekosten um bis zu 34 Prozent. Zumal sie nicht nur den nötigen Wärmeschutz bringt, sondern zudem auch einen zuverlässigen Brand- und Schallschutz bietet. Von besonderem Vorteil ist bei dieser Art der Dämmung auch, dass sie später im Rahmen eines Sanierungskonzeptes angebracht werden kann, ohne dabei den Innenraum nachträglich renoviert zu müssen.

Generell lohnt eine derartige spätere Sanierung gleich doppelt: Durch die Senkung der Energiekosten schonen Sie Ihren Geldbeutel langfristig, und durch die nachhaltige Senkung der Schadstoffemission schonen Sie gleichzeitig die Umwelt.

Wärmedämmstoffe

Durch Wärmedämmstoffe wird der Wärmedurchgang von der warmen zur kalten Seite begrenzt. Das bedeutet, dass die Wärme im Winter im Inneren des Hauses gehalten wird und im Sommer die warmen Außentemperaturen nicht das Haus zu sehr erhitzen. Hochleistungsdämmstoffe aus Polyurethan-Hartschaum wie auch Holzweichfaser-Aufdachdämmungen zeichnen sich durch eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit und damit hohe Dämmleistung aus und sind auch im Sommer besonders wirksam. Wir beraten Sie gerne bei der Wahl des Dämmstoffes.

Es gibt drei Dämmvarianten:

Die Aufsparrendämmung wird oberhalb der Dachsparren und von außen angebracht. Hierzu ist ein Abnehmen der Eindeckung erforderlich, um den Zugang auf die Holzkonstruktion zu ermöglichen. Sie ist aufwendiger als die Zwischen- oder Untersparrendämmung. Dabei werden feste Platten aus Steinwolle, Holzfaser oder PUR oberhalb der Sparren auf eine Holzschalung oder eine tragfähige Schicht verlegt. Diese durchgehende Dämmschicht ist aus bauphysikalischer wie aus wärmeschutztechnischer Sicht von großem Vorteil: Es gibt keine Unterbrechung der Wärmeschicht durch Sparren, also keine energetische Schwachstelle. Durch äußere Anbringung der Dämmung bleibt das Gebälk raumseitig sichtbar, was positiv für eine behagliche Wohnatmosphäre ist. Teilweise kann eine Genehmigung der lokalen Baubehörde nötig sein, da die Dachgiebelhöhe und damit die Ästhetik des Hauses verändert wird. Auch die Anschlüsse an Dachfenster und Schornsteinen müssen durch die veränderte Dachhöhe angepasst werden. Die außenliegende Dämmung ist extremen Temperaturwechseln ausgesetzt. Einzelne Platten müssen dimensionsstabil sein, sonst kann es zu Rissbildung oder störenden Knack- und Knirschgeräuschen kommen.

Bei der Zwischensparrendämmung (und der Untersparrendämmung) wird die Dämmung von innen montiert, entweder zwischen oder unter den Sparren, also den von der Traufe zum First laufenden Balken bzw. Trägern des Dachstuhls. Die Zwischensparrendämmung ist eine einfache, kostengünstige und effiziente Variante. Dämmmaterial ist hier Stein-, Glaswolle, Naturdämmstoffe, Einblasdämmung aus Zellulose, Glas-, Steinwoll-Granulat oder Polystyrol-Granulat. Für einen freien Zugang zur Unterseite der Eindeckung wird der Dachstuhl von innen freigelegt. Dämmstoffe gibt es in Form von Matten oder Bahnen. Die elastischen Dämmplatten werden leicht überdimensioniert zugeschnitten und zwischen die Sparren geklemmt. Das gibt Halt ohne zusätzliche Befestigung. Die Innenseite der Dämmung wird mit luftdichter Folie vor Feuchtigkeit geschützt, das ist wichtig zur Vorbeugung gegen Schimmelbildung. Bei älteren Gebäuden ist die Höhe der Sparren oftmals nicht ausreichend und muss erhöht werden, um eine erforderliche Aufbauhöhe für die Dämmung zu erhalten.

Der Einbau von Einblasdämmstoffen als Zwischensparrendämmung, z. B. THERMOFLOC, erfolgt mittels speziell dafür ausgerüsteten THERMOBLOW-Verblas-Maschinen. Der Zellulose-Dämmstoff wird dabei unter Luftdruck in Schläuche gepumpt, in die Hohlräume der Bauteile verfüllt und dort entsprechend den Verarbeitungsrichtlinien verdichtet, sodass eine fugenlose und durchgängige Dämmschicht hergestellt wird. Die spezielle Verarbeitungstechnik hat sowohl für den Verarbeiter als auch für den Bauherrn erhebliche Vorteile. Der Bauherr profitiert von einer fugenlosen Dämmschicht, die frei von Wärmebrücken ist und einen sehr guten Schallschutz bietet. Die Verwendung erfolgt zumeist bei Neubau, da die äußere und die innere Ebene oberhalb bzw. unterhalb der Sparren luftdicht geschlossen sein muss, um einen Austritt der Dämmung zu verhindern. Dies geschieht meist mit speziellen Folien.

Die Untersparrendämmung ist eine Zusatzdämmung: effizient und günstig. Mit wenig Aufwand wird dadurch eine deutliche Verbesserung des vorhandenen Wärmeschutzes erzeugt. Meist wird diese Maßnahme in bewohnten Gebäuden zur Verstärkung der Dämmschicht angewandt. Die nutzbare Wohnfläche wird verringert. Wenn aber die Dämmung zwischen Konter- und Traglattung unter Gipskartonplatten oder Holzpaneelen geklemmt wird, wird kein zusätzlicher Raum beansprucht. Die Voraussetzung für eine Untersparrendämmung ist eine zu 100 % intakte vorhandene Dämmung zwischen den Sparren.